Presseberichte |
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Werte - Urteil - Vorurteil / Gründerzentrum 2010 | |||||||
| Blickpunkt Kunst - Werkschau / März 2009 | ||||||||
| Werte - Urteil - Vorurteil / Januar 2009 | ||||||||
| Blickpunkt Kunst - Werkschau / Januar 2007 | ||||||||
| Augen in der Großstadt - April/Mai 2006 | ||||||||
| Blickpunkt Kunst - Werkschau / Januar 2005 | ||||||||
| Kunst für einen guten Zweck | ||||||||
| "Wege" in Raeren/Belgien | ||||||||
| Offenbarung/Krefeld - 3.April 2004 | ||||||||
| Wege - März/April 2004 | ||||||||
| Blickpunkt Kunst - Januar 2003 | ||||||||
| Tag des Denkmals - September 2002 | ||||||||
| Die Offenbarung des Johannes - 2002 | ||||||||
| Krefeld Dreikönigenhaus Januar 2002 | ||||||||
| Jahresschau 2000/2001 | ||||||||
| Neersener Kunstsommer 1999 | ||||||||
| Jahresschau 1998/99 | ||||||||
Werte - Urteil - Vorurteil / Gründerzentrum 2010 |
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RHEINISCHE POST Dienstag, 23. Februar 2010 Künstlergilde arbeitet zum Thema Werte WILLICH (anw) Nicht moralisierend, doch mit der klaren Ansage, „Werte - Urteil - Vorurteil" zu überdenken, gestalteten elf Aktive der Künstlergilde Neersen ihre Arbeiten. Zur gut besuchten Vernissage der bis zum 7. März laufenden Ausstellung im Willicher Stahlwerk Becker - Gründerzentrum schlug Bürgermeister Josef Heyes den Bogen zur inhaltlichen Vorgabe für Zeichnungen, Collagen, Objekte, Gemälde und Fotografien. Die Schülerin Lee Sommer von der Robert Schumann Gesamtschule begeisterte mit hervorragend gelesenen eigenen Texten von spaßig ironischer Hintergründigkeit. ... |
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WZ - Montag, 22. Februar 2010 Elf Künstler zwischen Wert und Vorurteil Willich. „Werte, Urteil, Vorurteil", heißt die aktuelle Ausstellung der Künstlergilde Neersen. Sie war im Kern bereits im Düsseldorfer Polizeipräsidium gezeigt worden. Elf von fünfzehn Mitgliedern sind beteiligt. Die Resonanz auf der sehr gut besuchten Vernissage war durchweg positiv. ... |
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Blickpunkt Kunst - Werkschau / März 2009 |
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Die einen interessieren sich für die keramischen Arbeiten, während andere Besucher der Vernissage der Künstlergilde-Ausstellung die Bilder an den Wänden der Motte von Schloss Neersen betrachten. |
RHEINISCHE POST Dienstag, 3. März 2009 Kunst in Ton und Bild Die Palette der Kunstwerke, die Angehörige der Künstlergilde Neersen fertigen, reicht von Keramiken über Objekte bis hin zu Fotografien und Gemälden. Eine Auswahl ihres Schaffens präsentieren die Freizeit-Künstler noch bis Sonntag in der Motte von Schloss Neersen. VON ANGELA WILMS-ADRIANS NEERSEN Erst kürzlich bestritt die "Künstlergilde" eine thematisch gebundene Ausstellung in Düsseldorf. Um so stolzer ist Vorsitzender Uwe Richter, dass die aktuelle Folge der Ausstellungsreihe "Blickpunkt Kunst" in der Motte von Schloss Neersen wieder reich bestückt ist. Neun Mitglieder stellen sich mit einem Spektrum von Malerei und Objektkunst bis zur Fotografie vor. Zwei Gäste stellen aus ... Die beiden Gäste Anja Barth und Hans-Dieter Poppe bezeichnet Uwe Richter als "potentielle neue Mitglieder". Der Vorsitzende schuf mit Burckhard Freihoff die gemeinsame Installation "Verankert und frei". Freihoffs langbeinige und witzige Vogel- und Fischobjekte wechseln ab mit Richters auf den Ausschnitt konzentrierten Fotos von Ankermotiven. Der Rechtsanwalt Hans-Dieter Poppe verwandelt im Fotodruck auf Leinwand digitale Aufnahmen in malerisch anmutende Bilder mit starker Tiefenwirkung. Als Grenzgängerin mit den Gattungen Gemälde und digitale Bearbeitung von Tuschezeichnungen schafft Angela Richter z.B. geheimnisvoll anmutende Fantasy- und Traumwelten. "Erinnerungen" heißt eine von Susanne Neuls Material Collage-Acrylbildern. Mit Fragmenten von Notenblättern und handschriftlichen Zeugnissen kombiniert sie persönlich anmutende Versatzstücke. Im malerischen Prozess überzieht sie diese mit der Patina des Vergehens. Jan van den Bongard umfängt in Ölbildern naturalistische Elemente mit einer extremen Licht- und Schattenwirkung. Sein Karajan Porträt charakterisiert den Künstler in dramatischer Lichtregie und starker Reduktion. In "Optischen Illusionen" verlegt Lilli Rieger-Grab hingegen das Spiel von Schatten und Sonne in ein helles Ambiente. Karin Lis beeindruckt mit ausdrucksstarken Keramiken. Mit verschiedenen Bränden und dünnen Porzellanauflagen auf Ton erreicht sie wunderbare Oberflächenwirkungen. Hans Georg Linden jongliert im Rhythmus gleichmäßiger Formen mit Oberflächen von Holz –und Stein. In provokanter Anlehnung an die Graffiti-Kunst konfrontiert Gerlinde Frommann den Besucher mit einer zeitkritischen Auseinandersetzung zum Thema Menschenwürde. Als Jüngste im Bunde stellt sich die 21-jährige Anja Barth mit sehr gegensätzlichen Arbeiten vor: sie zeigt naturalistische Tigergesichter und eine symbolträchtige Anlehnung an die mittelalterlichen Werke des Hieronymus Bosch. |
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Gruppenbild mit Kindern: Die Neersener Künstler bei der Ausstellungseröffnung im Schloss. |
WZ - Montag, 2. März 2009 "Blickpunkt Kunst" im Schloss Ausstellung Mitglieder der Künstlergilde Neersen präsentieren sich noch bis zum kommenden Sonntag in der "Motte". Von Rudolf Barnholt ... Mitglieder der Künstlergilde Neersen und zwei Gastaussteller präsentieren noch bis zum 8. März ihre Arbeiten in der „Motte“ von Schloss Neersen im Rahmen der Ausstellung „Blickpunkt Kunst". Hans-Dieter Poppe ist als Gast dabei. Der Willicher Rechtsanwalt zeigt großformatige Fotos. Mittels einer speziellen Technik erzielte er eine enorme Tiefenwirkung. Die Fotos auf Leinwand könnten auf den ersten Blick als Malerei durchgehen. Anja Barth aus Krefeld ist der zweite Gast - die 21-jährige Psychologiestudentin ist auf der Suche nach ihrem Ich als Malerin. Sie setzt sich mit alten Meistern auseinander, zeigt im Schloss Neersen aber auch Tierbilder. ... ... Susanne Neuls: Ihre Collagen sind angereichert mit Noten, Zeitungsausschnittenund Wellpappe, die Farben entweder knallig oder erdig, die Ausnahme: Ein Ausflug ins Gegenständliche in Form eines Stuhls. Jan van den Bongard malt wie in Stein gemeißelt. Dass die graue Farbe des Steins überwiegt, hat mit zu bewältigender Trauer nach Schicksalsschlägen zu tun. Das Bild „ Alkyonens" wirkt aus der Distanz wie ein Relief. Hans-Georg Linden präsentiert Objekte in Bildform. Zusammengehalten von Messingstäben arrangiert er kontrolliert gebrochenen Stein und Holz zu einem stimmigen Ganzen. Lilli Rieger-Grab stellt nicht nur ihre Skulpturen aus, sondern auch Zeichnungen, die vordergründig Felsen und Brandungen zeigen. Der aufmerksame Betrachter wird in diesen Zeichnungen Figürliches erkennen und das ist von der Künstlerin auch so gewollt. Gerlinde Frommann ist mit einem Bild vertreten: Graffiti sorgt für die lauten Töne, ein in sich versunkener Mensch – ein Obdachloser? - macht nachdenklich. Eine Nachdenklichkeit, die durch Wörter wie "Hölle" oder "it’s a crime" noch verstärkt wird. Mittels blauer Auslegeware schlängelt sich ein kleiner Fluss durch den Ausstellungsraum - die "Wasservögel" aus Stein und Metall stammen von Burckhard Freihoff. Uwe Richter hat vom Zahn der Zeit gezeichnete Gegenstände fotografiert und die Fotos dem "Fluss" anvertraut. Angela Richter zeigt Malerei wie die "Eingeweckten Zeiten", aber auch Tuschezeichnungen, digital bearbeitet, die als Illustration für ein Kinderbuch dienen. Karin Lis reizt die Herausforderung, Ton und Porzellan gemeinsam zu verarbeiten. Ihreblaue Kugel mit deren Innen und Außen ist als Metapher für das Menschliche Dasein zu verstehen. ... |
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Werte - Urteil - Vorurteil / Januar 2009 |
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„Held gesucht“ heißt das Bild, das die Willicherin Angela Richter, Mitglied der Künstlergilde Neersen, ab Mitte Januar 2009 bei einer Ausstellung der Künstlergilde im Polizeipräsidium Düsseldorf zeigt. |
RHEINISCHE POST Dienstag, 13. Januar 2009 Neersener Kunst-Werte Acht Angehörige der Künstlergilde Neersen stellen ab Freitag im Polizeipräsidium in Düsseldorf ihre Arbeiten zum Thema „Werte“ aus. Sie verbinden die Ausstellung mit einer Aktion gegen Kindersoldaten in aller Welt. VON CHRISTIAN HEIDRICH WILLICH Das Auge des Gesetzes schaut gerne auf Kunst. So jedenfalls geht es den Mitarbeitern des Polizeipräsidiums in Düsseldorf. Im Foyer des Gebäudes am Jürgensplatz sind regelmäßig Kunstausstellungen zu sehen. Ab Freitag zeigen dort acht Mitglieder der Künstlergilde Neersen ihre Arbeiten zum Thema „Werte-Urteil-Vorurteil“. Für die Freizeitkünstler aus Willich und Umgebung ist es das erste Mal, dass sie in der Landeshauptstadt ausstellen. Unterschiedliche Arbeitstechniken |
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Blickpunkt Kunst - Werkschau / Januar 2007 |
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"Strandgeschwätz" nennt Lilli Rieger-Grab diese lebendige Figurengruppe, zu sehen bei der aktuellen Ausstellung der Künstlergilde im Schloss Neersen. RP-Foto: Wolfgang Kaiser |
RHEINISCHE POST Montag, 8. Januar 2007 Vielfalt ist Programm Zu Beginn eines neuen Jahres gewinnt eine Ausstellung verstärkt die Dimension von Bestandsaufnahme und Ausblick. Im "Blickpunkt Kunst 2007" zeigen elf Mitglieder der Künstlergilde Neersen im Schloss eine Auswahl ihrer Werke. VON ANGELA WILMS-ADRIANS NEERSEN Vorsitzender Uwe Richter begrüßte im Schloss Neersen den Kaarster Friedrich Falkenberg, der sich zu der Runde gesellte. Bürgermeister Josef Heyes lobte das Engagement der Gruppe und erinnerte an das Künstlertreffen mit Kollegen aus der französischen Partnerstadt Linselles. Flötistin Anna Coenen und Gitarrist Bernd Herbrand legten in ihre musikalischen Beiträge zur Vernissage auch etwas französisches Flair. Pfiffiger Zufall war dabei, dass der Gastkünstler vier Jahre lang in Frankreich lebte. Metall und Masken |
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| WZ - Montag, 8. Januar 2007 Künstlergilde eröffnet Kunstjahr im Schloss Elf Mitglieder des Neersener Vereins und ein Gast aus Kaarst beweisen bis zum 14. Januar im Ratssaal, wie vielseitig Kunst sein kann. Von Rudolf Barnholt Neersen. Die Künstlergilde Neersen hat den diesjährigen Reigen der Ausstellungen im Ratssaal des Neersener Schlosses eröffnet: Bis zum 14. Januar präsentieren elf Mitglieder und ein Gastkünstler ihre unterschiedlichen Arbeiten. Friedrich Falkenberg aus Kaarst ist diesmal als Gast dabei. ... |
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Augen in der Großstadt (nach dem Gedicht von Kurt Tucholsky) - April/Mai 2006 |
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RP-Foto: Stefan Finger |
RHEINISCHE POST FREITAG 5. MAI 2006 Ausdruck der Isolation VON ANGELA WILMS-ADRIANS WILLICH Die Willicher Künstlergilde zeigt im Gründerzentrum des Stahlwerks Becker Arbeiten, die sich auf Kurt Tucholskys Gedicht "Augen in der Großstadt" beziehen. "Von der großen Menschheit ein Stück. Vorbei, verweht, nie wieder", endet Kurt - Tucholskys Gedicht "Augen in der Großstadt". Willichs Vergangenheit |
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WZ-Foto |
WZ - Montag, 1. Mai 2006
Augen-Blicke im Gründerzentrum Von Rudolf Barnholt Willich. Die Künstlergilde Neersen, die bis zum 14. Mai ihre Werke im Gründerzentrum auf dem Gelände von Stahlwerk Becker präsentiert, ist neue Weg gegangen. Erstmals wurde ein gemeinsames Thema erarbeitet. Es lautet - in Anlehnung an das gleichnamige Gedicht von Kurt Tucholsky "Augen in der Großstadt". Die Umsetzung erfolgte auf vielfältige Weise. |
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Blickpunkt Kunst - Werkschau /Januar 2005 |
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RP-Foto: W.Kaiser |
RP - 18. Januar 2005 von Angela Wilms-Adrians NEERSEN Der geheimnisvoll ursprüngliche Ton des australischen Didgeridoo sowie der warme Ton des Saxophons untermalten wechselseitig die Vernissage zur Werkschau "Blickpunkt Kunst" im Schloss Neersen. In der Begrüßung betonte Uwe Richter, Vorsitzender der Künstlergilde Neersen, dass die Ausstellung nicht themenbezogen sei, sondern jedem eine vollkommen persönliche Gestaltung erlaube. Er selbst dokumentiert mit Detailaufnahmen von Seefahrt und Häfen seine Liebe zum Segeln. Angeregt von dem Wissen, dass sich über den Meridian vom Süd- zum Nordpol die Motive ähneln, sammelt er seine Fotos über einem symbolischen Geokoordinatensystem. |
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Foto: Dirk Jochmann |
WZ, 18.Januar 2005
Hobby-Künstler holten sich einen Profi Von Rudolf Barnholt Neersen. "Werkschau" nennen die Mitglieder der "Künstlergilde Neersen" ihre aktuelle Ausstellung im Neersener Schloss. Die zwölf Hobby-Künstler zeigen nicht nur zum Teil erstaunlich gute Arbeiten, sie haben auch einen "Profi" als Gast an der Ausstellung beteiligt: Armin Küpper aus Krefeld ist mit bemerkenswerten Skulpturen und Bildern vertreten. |
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Foto: Dirk Jochmann |
Willicher Nachrichten, 12. Januer 2005 Blickpunkt Kunst |
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Kunst für einen Guten Zweck:Wer Kunst ersteigert, hilft Tim und Johanna Von Nadia Joppen Alfred Erren, der 1. Vorsitzender des Werberinges: "Als wir fragt haben, wer Schaufensterfläche zur Verfügung stellen möchte, waren alle sofort bereit, mitzumachen - selbst Geschäfte, die eher eine kleine Front haben." Es seien sogar mehr Interessenten als Kunstwerke gewesen. Die Eltern der beiden Kinder freuen sich über die vielfältige Unterstützung, die sie auch nach der großen Blutspende-Aktion im Sommer immer noch bekommen, so Jens Schmitz, der Vater von Tim. Tim ist Leukämie krank, im Moment geht es ihm nach der Chemotherapie gut. "Er fährt nächste Woche zu einem Erholungsaufenthalt nach Sylt", so sein Vater. Langfristig suchen seine Eltern noch einen geeigneten Knochenmarkspender. Anders als Tim leidet Johanna an einer seltenen Krankheit, bei der der Körper nicht genug eigene Blutkörperchen produziert. Auch dieses Problem sei im Moment dank der Medikamente im Griff, allerdings gebe es zwei geeignete Spender, erklärt Jens Schmitz. Einer der beiden wurde bei der Auswertung der Aktion im Sommer gefunden. Damals hatten knapp 2000 Menschen an einem Tag eine Blutprobe abgegeben. - Fakten - Folgende Geschäfte machen mit: |
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"Wege" in Raeren/Belgien:Grenz-Echo, Samstag, 30. Oktober 2004 Vielseitiges zum Thema "Wege" Eine Reihe von Kunstwerken säumt für kurze Zeit den Saal im ersten Stock des Hauses Zahlepohl. "Wege" heißt die vielseitige Ausstellung von insgesamt 12 Mitgliedern der Neersener Künstlergilde. Zu sehen sind unter anderem phantasievolle Ölgemälde von Angela richter (Foto), Zeichnungen von Heike Duschl (Anm.d.Red.: es handelte sich um Lilli Rieger-Grab) oder Keramikarbeiten von Karin Lis. "Wege" gastiert noch bis zum 14.November in Raeren. Die Gilde freut sich über Einträge in ihr Gästebuch. |
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Offenbarung/Krefeld - 3.April 2004Rheinische Post/Krefeld-06.04.2004 150. Konzert der Reihe "Geistliche Musiken an St. Stephan": die Offenbarung des Johannes Von Hoffnung war ebenfalls die Rede: von der Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, die der Apokalypse folgen werden, und von der Hoffnung, die auf sich gestellte christliche Gemeinden haben sollen, deren ferner Seelsorger sich nur bedingt um ihre Belange kümmern kann. In einer solchen Situation sei die Offenbarung des Johannes entstanden, erläuterte Pfarrer Norbert Lucht und zog den Vergleich zur heutigen Lage vieler Pfarreien. Da sei jeder Stern eines Kommunionkindes tatsächlich Hoffnungszeichen. Lucht bezog seine Gedanken unmittelbar auf die Objekte, die Mitglieder der Künstlergilde Neersen zum Thema "Offenbarung" ausgestellt hatten. Kantor Ulrich Stuers kommentierte Bilder und Gedanken mit Improvisationen und ausgewählten Stücken an der Orgel. "Die sieben Sendschreiben" von Uli Venjakob waren das erste der acht Exponate; einer Wandzeitung ähnlich, waren Kopien der Schreiben Johannes' an die sieben Gemeinden Grund angeordnet. Nüchtern, aus dem Piano einer einsamen Flöte an schwellend zum Pleno, vererbend in dumpfen Paukentönen des Pedals, kommentierte der Organist das erste Bild. "O Mensch, bewein dein Sünde groß" von Bach war dem farbenfrohen "Triptychon zur Offenbarung" von Angela Richter an die Seite gestellt. Thematisch ist das nicht ganz nachvollziehbar, in seiner schmuckfreudigen musikalischen Sprache schien es der ansprechenden Darstellung verwandt, in der eine Straße die leuchtenden Gerechten aus der Wüste, über der in einer Seifenblase das "Projekt Eden" schwebt, in den Himmel führt, dem die Trümmer des World-Trade-Centers gegenüberstehen. Anregend gespielt war Simon Lesleys "Meditation" zu einer Collage von Uwe Richter; mächtig Messiaens "Apparition de 'l Église éternelle", das sehr temporeich "Das neue Jerusalem" von Irene Buber kommentierte. Am Ende wieder Hoffnung: mit Marcel Duprés "Ostermorgen". CHRISTIAN DIJKSTAL |
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Wege - März/April 2004Rheinische Post 26.03.2004 Künstlergilde eröffnet heute Ausstellung im Gründerzentrum des Stahlwerks Becker In lose gesammelten Wörtern markiert Uwe Richter, Vorsitzender der Künstlergilde, Wege um Transport, Lebensmittel und Verschwendung. Im Zentrum seiner Serie mit Fotocollagen ziehen die kräftigen Farben eines modernen Obststilllebens. den Blick auf sich. Doch die noch leuchtenden Orangen zeigen schon Spuren des Vergehens, sind vergeudet. Die Nachbarfotos fordern ebenfalls den zweiten Blick heraus. Die geometrischen Ordnungen entlarven sich als Segmente von gestapelten Kisten. Phantastischer RealismusEhefrau Angela Richter symbolisiert im "phantastischen Realismus" Begriffe und Vorstellungen. Die gegenständliche Gestaltung ist über unerwartete Kombinationen verfremdet. Burckhard Freihoff bahnt einen Weg mit seinen Kupfer-Skulpturen. Die Vögel mit langen Hälsen und Beinen sowie feingliedrig schwingenden Schwänzen besitzen eine heitere Ausstrahlung. Doch ihr Weg ist nicht nur mit markanten Glassteinen "gepflastert", sondern auch mit Abfällen der Zivilisation. Ganz aus Kork. wie von der Flasche gezogen und in Flächen geschnitten, montiert Irma Besken Oldtimer und widmet sich dem Zusammenhang von Wege und Wagen als Begriffe für Verkehr und Bewegung. Bei Charles-Henri hat das Wort als Fragment und in lyrischer Form zentrale Bedeutung. Das "Wegenetz" wirkt als Geflecht plastisch in den Raum und birgt die Namen echter Wege und Straßen. Mit Kartonage erreicht er Schichten, in die sich Spuren zu graben scheinen. während die Wortfragmente "Aus", "Dornen" und "Rück" jeweils mit Weg kombiniert werden können. Zur gestaltenden Lyrik zählen die "Irrwege" in einer Gliederung über drei Ebenen. "Was ist Glück?", fragt Ulrich Venjakob und lässt Beschriftungen von Lottoscheinen so gerade eben durch die übergelegten Acrylschichten schimmern. Im Zentrum steht die im Sinne einer alten Schrift gespiegelte Drei als klarer Hinweis auf die Zahlenmystik. Die Wege der Ausstellung sind jedoch nicht auf die Kreativität im gestaltenden Bereich begrenzt. Am Sonntag, 28. März, werden um 15 Uhr Barbara Besken und Natalie Rupert einen Vortrag zum Thema "Argentinien - Wege aus der Armut" halten. Die Ausführungen zur allgemein politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lage werden um einen Film ergänzt. Mit der Bitte um Spenden wollen sie den Plan CAEP, "Mit den Armen das Evangelium" teilen, der Iglesia Evangelica del Rio de la Plata unterstützen. WZ, 30.03.2004 Der Kamm überragt das sinkende Boot Von Rudi Barnholt Karin Lis hat ihre Eindrücke von Natur auf ihren "Straßenbildern" festgehalten. Es sind reliefartige Kompositionen aus weißem Ton. An Zeiten, in denen es weder Autobahnen noch Schnellstraßen gab, sondern überwiegend Wege, erinnern die Oldtimer aus Korken von Irma Besken. Claudia Neunzig zeigt auf ihren Bildern eine aufgerollte Straße im Stile einer Klopapierrolle oder lässt das graue Asphaltband als Knäuel erscheinen. Alfred Kleins Objektkasten verströmt den Duft von Abenteuer und Freiheit: Sein Biker scheint sich auf die "Route 66" mächtig zu freuen. Bei Charles Henri spielt die Schrift eine zentrale Rolle - sein "Wegenetz" besteht aus einem Gittergeflecht, in das wie ausgerissen wirkende Papierschnipsel Wegenamen enthalten. Angela Richters Malerei wirkt besonders stimmungsvoll und wie aus einer anderen Welt, in der sich die Dimensionen verschieben, wo ein Kamm ein untergehendes Boot überragt. Uwe Richter hat Fotos von Holzkisten und Frischfischkisten mit Hilfe des Computers multipliziert und pfiffig zu Wege-Bildem komponiert. Irene Buber hat sich mit abstrakten Materialcollagen dem Thema "Wege" genähert. Für einen Hauch von Gegenständlichkeit sorgen die zwei Metallfiguren, die aufeinander zulaufen. Hans-Georg Linden ist mit einer stattlichen, durchdachten Skulptur vertreten. Der Weg des Menschen führt bei ihm in die Vergänglichkeit. Die Installation von Burkhard Freihoff mit seinen Wesen aus Stein und Draht zeichnet den Weg des Menschen nach - eine durchaus kritische Auseinandersetzung. Einfach nur schön: Die filigranen Bleistiftzeichnungen von Lilli Rieger-Grab geben romantische Wege in Griechenland wieder. Die Schülerinnen Nicole Rütten und Lisa Bestajovsky sind als Gäste dabei. Nicole zeigt die "Wege des Lichts", Lisa überlistet die Realität mit ihrem "Spaziergang am Meer". |
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Blickpunkt Kunst - Januar 2003Rheinische Post 14.01.03 Mitglieder der Künstlergilde Neersen zeigen Arbeiten im Schloss Mit dem Künstler Hans Georg Lingen erarbeitete eine Gruppe von zehn Schülern zu Themen aus ihrer Erlebniswelt markante Begriffe und setzte sie mit Elementen der Pantomime in "Lebende Standbilder" um. Inken Eckhardt und Ines Engbarth boten musikalischen Genuss mit ihrem anmutigen Harfenspiel. Die Freizeitkünstler aus Neersen zeigen die Ergebnisse ihres Schaffens aus den beiden vergangenen Jahren. Der Anzahl der Temperamente entsprechend, sind die Ausdrucksmöglichkeiten vielfältig. Zeit und Natur Ein Hauch von Melancholie liegt hingegen über Uwe Richters Fotoreihe "Seelenruhe", die farblich äußerst dezent Landschaftsausschnitte im feinen Widerspiel von Silhouetten und feinen Verästelungen einfängt. Claudia Neunzig greift dafür in ihrer Impression von Schloss Neersen als Ruine in einer Unterwasserwelt gerne in den Farbtopf. Verspielt dekorativ entwirft sie ihre Materialbilder mit Glitzer und Blattgoldmetallen in allen Variationen als bewegtes Gegenspiel von kalten und warmen Tönen. Angela Richter hingegen lehnt sich eher an die klassische Malerei an. Ihre Interpretation zum "Paradiesapfel" lässt eine mehrdeutbare Symbolik um Hell und Dunkel, Gut und Böse vermuten. In Alfred Kleins "Welt des Automobils" ließen sich die Besucher bei seinen Kleindioramen und Fotomontagen in die nostalgische und reale Welt des Autos entführen. Mit viel Liebe zum Detail bemalt Brigitta Klein Porzellan. Märchenhaft mutet die weiße Mädchensilhouette mit der "Pusteblume" vor dem schwarzen Grund des Tellers an. Freude an Farben beweist Gabriele Löwel mit ihren Kreationen aus Seide. Die Ausstellung ist bis zum 19. Januar zu sehen. WZ, 14.01.03 Eine Brücke in das Nichts Von Rudolf Barnholt Eines der besonders vielseitigen Mitglieder ist Wemer Apostel. Er spielt nicht nur mit Dias, er malt auch surrealistisch Angehauchtes und bevorzugt starke, kontrastreiche Farben. Nostalgisch-Beschauliches entdeckt der Betrachter der wunderschönen Dioramen von Alfred Klein - im Mittelpunkt steht meistens der VW Käfer, Symbol für die Wirtschaftswunderzeit. Seine Frau Brigita Klein zeigt Handbemaltes auf Porzellan, vornehmlich Jugendstilmotive. Gemeinsam schufen die Eheleute Naturcollagen auf Fotos. Gabriele Busch-Löwel ist mit Seidenmalereien vertreten - neben Schals und Tüchern fallen ihre Bilder ins Auge: Dort dominieren phantastische, stimmungsvolle Landschaften mit jeder Menge Morgenröte. Burckhard Freihoff hat seine Installation "Frühlingserwachen" aufgebaut: Auf Stroh präsentiert er wetterfeste Pflanzen und Tiere, die meist aus Kupfer bestehen. Uwe Richter, Vorsitzender der Künstlergilde, führt den Betrachter mit seinen Schwarzweißfotografien aufs Glatteis: Nein, es sind keine Niederrheinlandschaften, die er zeigt. Die Aufnahmen, die nicht ohne Grund Namen wie "Seelenruhe" haben, sind charakterisiert durch ausgeprägte Hell-Dunkel-Kontraste. Die Werke von Claudia Neunzig sind von anderem Kaliber: "Feuer und Eis" etwa ist voller Symbole wie Sterne oder Herzen und allein durch die reichliche Verwendung von Glitzer ein Blickfang. Aber sie kann auch anders: Die Materialcollagen mit ihren erdigen Tönen sind der beste Beweis. Lilli Rieger-Grab ist mit Keramikfiguren vertreten, die eine Gemeinsamkeit haben: Es sind Tänzerinnen. Bewegung und Zeit spielen in den Materialcollagen von Irene Buber eine große Rolle. Angela Richter lässt eine Frau in einem Papierboot zu neuen Ufern aufbrechen und zeigt erneut das eindrucksvolle Stahlbau-Bild, dass bereits im Stahlwerk Becker zu sehen war. Uli Venjakob ist mit einer sehr reduzierten Collage vertreten, Hans-Georg Linden hat eine "Brücke" mitgebracht, die wenig Vertrauen erweckend wirkt: Die Brücke aus Holz scheint aus einem Stein zu wachsen und führt ins Nichts. Linden hatte auch mit Schülern der Gesamtschule eine Performance eingeübt, die zur Vernissage aufgeführt wurde. Entsprechende Fotos bereichern die Ausstellung, die bis 19. Januar täglich von 17 bis 19 Uhr, samstags von 15 bis 19 Uhr und Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet ist. |
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Tag des Denkmals - September 2002RP, 03.09.2002 "Das Wasserwerk hinter mir ist leider noch eine Ruine", sagte Bürgermeister Josef Heyes in seiner Begrüßung mit Blick auf das großformatige Bild an der Rückwand der unteren Etage und freute sich, dass die Halle des Gründerzentrums zum multifunktionalen Raum umgebaut wurde. Die Präsentation leitet harmonisch über zum "Tag des Denkmals" am 8. September. Als Teamleiter des Projektes "Denkmal" hofft Klaus Wollersheim auf eine Initialzündung in der positiven Bewertung von Industrie-Denkmälern. Sie sollen nicht nur durch eine gewerbliche Nutzung, sondern auch durch die belebenden Kräfte der Kunst lebendig erhalten werden. Transparenz und Spiegelung Karin Lis legt ihre Bilder und Objekte wesentlich veraltener an und assoziiert Beziehungen zur Votivkunst. Die kleinformatigen Arbeiten werden von fast kühl wirkenden fotografierten Fensterausschnitten eingeramt. ... Auf Flut und Illumina hat Claudia Neunzig unkonventionell reagiert und das Neersener Schloss als Ruine in ein Korallenriff integriert. Wer Türen öffnet, wird manches Mal überrascht. Im Widerspiel filigraner und kompakter Elemente mit Wasser und sachten Nebeln umkreist Burckhard Freihoff auf einer kleinen Rampe die Themen Denkmal, Kreislauf und Wiederverwertung. ... Poppiges und Altes Ingrid M. Fritsche hat das mit Farbe und Pinsel gemacht, was Ulrich Helbig mit dem Fotoapparat gelang: Sie haben das unvergleichliche Flair der Schiefbahner Verseidag mit ihren Werken eingefangen. Selbst kleine Details wie das wunderschöne alte Portal kommen voll zur Geltung. Diese Werke werden bald dokumentarischen Charakter haben, denn die Tage des einst größten Websaals Europas sind gezählt. Irene Buber macht sich Sorgen um den alten Wasserturm in unmittelbarer Nähe des Gründerzentrums. Auf ihrem Bild ragt er aus einer Orangerie heraus, scheint über einen Skulpturenpark zu wachen - und zeigt schließlich Auflösungserscheinungen. ... Werner Apostel macht mit spezieller Fototechnik aus Willicher Ansichten poppige Bilder. Hartmut Hegeners Prägearbeiten auf weißem Karton wirken einprägsam, hier dominieren geometrische Formen. Andreas Gantenhammers Industriefotografie wirkt, als sei sie aus einem ScienceFiction-Film. Angela Richter befasste sich mit der "Vergänglichkeit von Stahlbau" (Anm. d.R. KüGi: es müsste hier heißen ... Stahlblau) - ihr Bild erinnert eindrücklich an die Geschichte des Gebäudes, das jetzt als Gründerzentrum genutzt wird. Alfred Kleins Diorama "Mein letzter Käfer" bringt eine kleinbürgerliche zum Ausdruck. Ein Objekt mit Pfiff: Der Kupferbrunnen von Burckhard Freihoff lässt Wasser mit Ultraschall verdampfen und beinhaltet einen beleuchteten "Edelstein". ... |
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Die Offenbarung des JohannesRP 26.02.2002 Von INGE KRACHT "Hilde Freihoff, Diakonin der altkatholischen Kirche Krefeld, hat uns in mehreren Gesprächsrunden in die schwierige Thematik der Vernichtung und Neuwerdung der Welt eingeführt. Sieben der rund 20 Künstler unserer Gilde setzten dann ihre Vision, jeder auf seine eigene Weise, ins Bild", deutet der Künstler Uwe Richter nicht ohne Stolz in die spannende Runde der unterschiedlichen Werke aus Skulptur, Fotocollage, Ölbildern und Aquarellen. "Zusammengestellte Gedanken" nennt er sein eigenes Bild, mosaikartig aus gerissenen Zeitungsfotofetzen wie Blitze, Blumenwiese, WTC-Ruine und Atompils zur sprechenden Aussage gerahmt. Auch im eindrucksvoll gelungenen surrealistischen Triptychon ("Die Gerechten", "Traum der Träume", "Die Zerreißprobe") Angela Richters findet sich die Ruine des World Trade Centers als drohendes, beängstigende Vernichtungssymbol unserer Zeit. "Millennium" nennt sie ein zweites Werk, das eine Teufelshand zeigt, die den perfekten Menschen im Reagenzglas zum Himmel streckt. Beruhigend hoffnungsfroh dagegen erscheint "Der Weg ins Licht", das sinnlich farbige Aquarell Heike Duschls. Auch Claudia Neunzig lässt ihre siebenteilige Bildgeschichte der "Galerie der Katastrophen" nach dem bedrohlichen "Hassrad" nicht ohne einen gewaltig wurzelnden "Keim der Hoffnung" enden. Burckhard Freihoff gibt der Zukunft mit einer imposanten Skulptur - je ein Drittel verbrannte Erde, verbrannte Bäume und neu entstehendes Leben eine sichtbare Chance. Besonders streng der apokalyptischen Symbolik verhaftet, zeigt Irene Buber in graphisch perfekter Auflösung im "Neuen Jerusalem" das Alpha und Omega, die sieben Schalen und das Auge Gottes. Der Schriftsetzer Uli Venjakob spielt in typographischer Gestaltung der Zahl 7 auf dem Zeitungslayout der sieben Offenbarungsbriefe mit der Zahlenmystik. Im Spannungsfeld der so verschiedenen apokalyptischen Visionen geriet die Ausstellungseröffnung zu einem Hoffnung machenden kommunikativen Erlebnis. Öffnungszeiten: samstags 15 bis 17 Uhr, Sonntags 11 bis 13 Uhr. WZ vom 25.02.2002 Neersen (rudi). "Die Offenbarung des Johannes" - sie spielt nicht nur in aktuellen Predigten die Hauptrolle, ihr ist außerdem eine Ausstellung gewidmet die bis zum 10. März in der Friedenskirche zu sehen ist. Zustande gekommen ist sie durch die Unterstützung der Künstlergilde Neersen, deren Mitglieder die Thematik auf unterschiedlichste Weise umgesetzt haben. Pfarrerin Christa Voßkamp ging in ihrer Predigt ausführlich auf die "Offenbarung" ein. Sie erscheine deshalb so fantastisch, weil Johannes sie in verschlüsselter Form geschrieben habe. Die Pfarrerin mahnte, Jesus auf seinem Weg zu folgen, auch wenn dieser knüppelhart sein kann. Zu den verbalen Erklärungen kommt die überwiegend sehr eindringliche Bildsprache der Künstler. Heike Duschl hat den "Weg ins Licht" auf eine Weise dargestellt, die an Blüten, aber auch an lodernde Flammen erinnert. Claudia Neunzig ging teilweise spielerisch mit dem Thema um. Ein Beispiel hierfür ist "Das Hassrad" als Gegenstück zum Glücksrad. Aber trotz allem Negativem und Bedrohlichem ist bei ihr auch "Der kleine Keim der Hoffnung" zu sehen. Angela Richter ist mit einem beeindruckenden Triptychon vertreten. Surrealistisch wirkt aber auch ihr Bild, in dem sie sich mit dem Klonen auseinander setzt: Auf einer Teufelshand thronend, hält die Frau das zersprungene Reagenzglas in der Hand. Allen Künstlern war der Bezug zur Gegenwart wichtig. Uwe Richter spart in seiner Fotocollage weder Elendsviertel noch Naturkatastrophen aus, der Soldat mit der Friedenstaube ist jedoch Hoffnungsträger. Uli Venjakob hat das Thema optisch aufgepeppt: Die "Offenbarung für die Gegenwart in sieben Sendschreiben" bekam ein gegenwartsbezogenes Zeitungs-Layout um ihre Aktualität zu betonen, hinzu kommt mehrfach eine gespiegelte und verschachtelte 7. Irene Buber hat auf Rahmen sprengende Weise "Das neue Jerusalem" kreiert. Metallstäbe, die über das Bildformat hinausragen, sind die Strahlen, die von Gott ausgehen, das Werk ist auf seine reduzierte Weise voller Symbolik. Die spektakulärste Arbeit stammt von Burkhard Freihoff. "Ein Drittel der Erde wurde verbrannt, als ein Engel die Trompete blies": Sein Objekt aus Kupfergeäst scheint zu einem Drittel abgestorben, ein elektrischer Vernebler sorgt für Katastrophenstimmung. |
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Krefeld Dreikönigenhaus Januar 2002Rheinische Post Neersen (Red). In diesem Jahr findet erstmalig die Retrospektiv-Ausstellung der "Künstlergilde Neersen" nicht im Ratssaal des Neersener Schlosses statt, sondern vom 13. Januar bis zum 28. Januar im Festsaal des Dreikönigenhauses, des Alten- und Pflegezentrums des Neukirchener Erziehungsvereins in Krefeld, Dreikönigenstraße 48-54. Die Ausstellung ist täglich geöffnet von 9 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Zu sehen sein werden Arbeiten aus den verschiedensten Bereichen. ... Im Rahmen der beiden Ausstellungswochen malen und werkeln verschiedene Künstler auch mit Interessenten aus dem Haus und aus dem Publikum. ... Viele Beispiele kreativer Arbeit Von HANS DIETER PESCHKEN/ NEERSEN. So hat es Werner Puhe für die Neersener Künstlergilde schon früher formuliert "Wenn alte Menschen nicht mehr die körperliche Beweglichkeit besitzen, zur Kunst zu kommen, so muss dann eben ganz einfach die Kunst zu ihnen kommen." Diesen Grundsatz haben die Neersener Künstler beherzigt und stellen ihre Arbeiten im Festsaal des Krefelder Dreikönigenhauses aus. Eine Vernissage bei Kaffee und Kuchen gab es dort am Sonntagnachmittag, bei Klaviermusik und Reden. ... Es ist eine sehr abwechslungsreiche Schau zu sehen, mit ganz unterschiedlichen Arbeiten von 17 Künstlern, ... Vier kleine Arbeiten aus dem Nachlass von Karl-Heinz Höcklin werden auch über die Ausstellung hinaus als Geschenk der Neersener Künstlergilde im Dreikönigenhaus verbleiben. ... |
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Jahresschau 2000/2001Westdeutsche Zeitung |
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Willicher Nachrichten |
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Neersener Kunstsommer 1999 |
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Willicher Nachrichten Rheinische Post |
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Jahresschau 1998/99 |
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Rheinische Post Willicher Nachrichten Westdeutsche Zeitung Weitere Headlines Kinder beim Kreativ-Nachmittag eifrig bei der Sache Über 1000 Besucher bei der Künstlergilde - 16 Neuanmeldungen, und alle wollen ausstellen Erfolgreiche Ausstellung im Neersener Schloß - Aufnahmesperre für Künstlergilde |
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