Abstrakter Expressionismus
kurz: Der abstrakte Expressionismus ist eine Kunstrichtung der modernen Malerei, vertreten in Nordamerika und Europa. Sie wird oft als Sammelbegriff für die abstrakte Kunst in den 1950-1960er Jahren benutzt. |mehr ...
Accrochage
(von französisch accrocher, „aufhängen“) ist seit den 1960er Jahren die gebräuchliche Bezeichnung für eine Ausstellung aus den eigenen Beständen einer Kunstgalerie. Wesentlich ist dabei, dass bei der Accrochage die Werke verschiedener Künstler zu sehen sind. Nicht verwendet wird der Ausdruck Accrochage in Verbindung mit Ausstellungen in Museen.
Dadaismus
Dada oder Dadaismus war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 von Hugo Ball, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp in Zürich gegründet wurde und sich durch Ablehnung „konventioneller“ Kunst bzw. Kunstformen - die oft parodiert wurden - und bürgerlicher Ideale auszeichnete. Vom Dada gingen erhebliche Impulse auf die Kunst der Moderne bis hin zur heutigen Zeitgenössischen Kunst aus.
Im Wesentlichen war es eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnten. Für ihre Revolte wählten die Akteure dieser Bewegung die bewusst banal klingende Bezeichnung „Dada“. |mehr ...
Enkaustik (Encaustic)
Die Enkaustik ist eine künstlerische Maltechnik, bei der in Wachs gebundene Farbpigmente heiß auf den Maluntergrund aufgetragen werden. Die Technik hat eine deutlich längere Tradition als die der Ölmalerei. Sie erlebte ihre Blütezeit in der Kunst der griechisch-römischen Antike. In der Vorstellung der Künstler wurden die eigenen materialisierten Gedanken mit Feuer unvergänglich auf der Malfläche eingebrannt. |mehr ...
Exlibris
(von lat. ex = aus und libris = Büchern, französisch marque de possession, englisch bookplate) dienen zur Kennzeichnung von Büchern. Solche Bucheignerzeichen sind Ausdruck des Besitzanspruches und des Besitzerstolzes von Bücherfreunden.
Die künstlerisch ausgeführten Buchzeichen sind meistens in den Drucktechniken Radierung, Holz und Linolschnitt, heutzutage auch in Computergraphik, erstellt. Die Kunstform führte über lange Zeit ein Schattendasein unter den kleingrafischen Ausdrucksformen. Mittlerweile ist sie insbesondere als Sammlerobjekt wieder im Kommen. Vor allem Künstler/innen aus Deutschland, den Niederlanden und aus Osteuropa beschäftigen sich mit Exlibris als künstlerische Ausdrucksform.
Große Sammlungen befinden sich im Gutenberg Museum in Mainz und Museum Meermanno in Den Haag. |mehr...
Expressionismus
Der Expressionismus ist eine Stilrichtung in der Bildenden Kunst, die als künstlerische Bewegung im frühen 20. Jahrhundert (1905-1925) besonders in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, insbesondere der Fauvismus in Frankreich, als Kunst des seelischen Ausdrucks dem Impressionismus (Darstellung der äußeren Erscheinung der Dinge) entgegentrat und diesem somit diametral gegenüberstand. Sehr bald nach dem Ersten Weltkrieg und unter dessen Einfluss auf die Expressionisten wurde der Expressionismus von neuen Stilrichtungen teils überlagert und teils abgelöst (z. B. Konstruktivismus, Neue Sachlichkeit, Informel, später Die Neuen Wilden, Fotorealismus).
Die Elemente Farbe, Dynamik und Gefühl lassen sich in nahezu jedem expressionistischen Kunstwerk finden. Der freie Umgang mit Farbe und Form in der expressionistischen Malweise äußerte sich besonders deutlich in der häufigen Verwendung von ungemischten Farben, in holzschnittartigen Formen, einer Motivreduzierung aufs Wesentlichste und der Auflösung der traditionellen Perspektive. |mehr ...
Freskomalerei
Freskomalerei oder Frischmalerei (it.: al fresco, "affresco" = ins Frische) ist eine Form der Wandmalerei, bei der die Farben auf den frischen Putz aufgetragen werden, wobei sie sich unlöslich mit dem Untergrund verbinden (al fresco). Das fertige Wand- oder Deckenbild wird das Fresko oder die Freske genannt.
Umgangssprachlich werden von Laien mitunter Wandmalereien, egal ob in trockener (al secco) oder feuchter (al fresco) Malweise, als Fresken bezeichnet. Der ausführende Künstler wird als Freskenmaler oder Freskant bezeichnet. |mehr ...
Frottage
Die Technik der Frottage ist ein bedeutendes, auf dem Prinzip des Zufalls beruhendes Verfahren. Dazu werden untergelegte Materialien mit unregelmäßiger Oberfläche - unter Anwendung einer möglichst gleichmäßigen und dichten Strichführung - mit einem Grafitblock abgerieben. Die erhabenen Stellen des Gegenstandes zeichnen sich auf dem Papier ab. Durch verschieden starken Druck des Stiftes können hellere und dunklere Flächen erzielt werden.
Mehr unter dem englischen Begriff "Brass rubbing" |mehr ...
Goldener Schnitt
Der Goldene Schnitt (lat. sectio aurea) ist ein bestimmtes Verhältnis zweier Zahlen oder Größen:
Zwei Strecken stehen im Verhältnis des Goldenen Schnittes, wenn sich die größere zur kleineren verhält wie die Summe aus beiden zur größeren.
Der Wert beträgt etwa 1,618. Streckenverhältnisse im Goldenen Schnitt werden in der Kunst und Architektur oft als ideale Proportion und als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie angesehen. Darüber hinaus tritt das Verhältnis auch in der Natur in Erscheinung und zeichnet sich durch eine Reihe interessanter mathematischer Eigenschaften aus. Weitere verwendete Bezeichnungen sind stetige Teilung und göttliche Teilung (lat. proportio divina). |mehr ...
Gouache
(von italienisch guazzo = Lache) ist eine Maltechnik mit halb deckenden und deckenden Wasserfarben, die aus Pigmenten wie Kreide und dem Bindemittel Gummi arabicum hergestellt werden. Die Farben sind kräftig und können dünn – fast wie beim Aquarell – oder pastos verwendet werden. |mehr ...
Hochdruck
Der Hochdruck ist das älteste Druckverfahren. Das klassische, und in Europa Johannes Gutenberg zugeschriebene Verfahren, ist der Druck mit beweglichen Lettern (Mobilletterndruck). Die druckenden Teile sind erhaben. Abgedruckt werden nur die hochstehenden Linien, Stege oder Flächen der Druckform. Es ist ein direktes Druckverfahren, das heißt, die Druckform gibt die Farbe direkt auf den Bedruckstoff ab. Druckträger sind entweder Einzellettern, gegossene Schriftzeilen oder Klischees. |mehr ...
Holzschnitt
Der Holzschnitt (auch als Xylographie bezeichnet; Zu den xylografischen Verfahren zählt allerdings neben dem Holzschnitt auch der Holzstich sowie der Blockdruck.) ist eine Drucktechnik, bei der ein reliefartiger hölzerner Druckstock verwendet wird, um Grafiken zu erzeugen; auch die so erzeugte einzelne Grafik wird Holzschnitt genannt. Als Ausdruck einer künstlerischen Idee wurde der Holzschnitt vor allem im 16. Jahrhundert und später von den Expressionisten verwendet.
Zur Herstellung des Druckstocks werden von einem glatt gehobelten Holzbrett mit Schneidemessern die nicht druckenden Teile entfernt und die erhabenen Teile danach eingefärbt und abgedruckt (Hochdruck >>). Der Abdruck erfolgt durch Handabreibung mittels eines Falzbeines oder durch eine Druckpresse. |mehr ...
Impressionismus
Der Impressionismus (v. lat.: impressio = Eindruck; über das französische impressionnisme) ist eine Stilrichtung der Malerei im späten 19. Jahrhundert, die sich von Frankreich aus weltweit verbreitete. Dabei wurde der Stil nicht nur übernommen, sondern zum Teil auch regionalen Bedingungen und Traditionen angepasst. Die impressionistische Malerei war mit ihren stilistischen und thematischen Neuerungen der Wegbereiter der Modernen und Abstrakten Kunst.
Neben der Malerei entwickelten sich auch impressionistische Musik und Literatur. |mehr ...
Jugendstil
Der Jugendstil ist eine kunstgeschichtliche Epoche um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. ...
Äußerlich kennzeichnende Teile oder Elemente des Jugendstils sind dekorativ geschwungene Linien sowie flächenhafte florale Ornamente und die Aufgabe von Symmetrien.|mehr ...
Kolorismus
Der Kolorismus (vom latein. "color" = Farbe) ist eine Stilrichtung der Malerei, die sich durch einen außerordentlichen Farbenreichtum auszeichnet. Auf die Ausarbeitung von Licht und Schatten wird weitestgehend verzichtet und die Motive frontal beleuchtet, sodass die Flächigkeit der Farbe hervorgehoben wird.
Prominente Vertreter des Kolorismus sind die Maler der venezianischen Renaissance, insbesondere Tizian. Rubens war der große koloristische Maler des Barock. Er übernahm von Tizian die Intensität der Farbe.
Konstruktivismus
Der Konstruktivismus baut als streng gegenstandslose Stilrichtung der Malerei der Moderne in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf dem Suprematismus des russischen Malers Kasimir Malewitsch auf.Der konzeptionelle Ansatz bestand darin, die bisherige, historisch gewachsene Formen- und Bildersprache der Malerei aber auch der Kultur als Ganzes, beiseite zu legen und noch einmal von vorne anzufangen, malerisch etwa bei den grundlegenden geometrischen Formen und gleichmäßigen Farbflächen.Die Richtung hatte zeitweise den Charakter einer politischen Bewegung und wurde in Russland entwickelt; der niederländische De Stijl wird ebenfalls in diesem Zusammenhang genannt.Der Begriff Konstruktivismus verweist auf das lateinische Wort constructio: „Zusammenfügung“, „Bau“. |mehr ...
Kopiegrafie
Die Kopiegrafie ist eine relativ neue, wenig verbreitete grafische Technik. Der Kopigrafiker arbeitet, in Kombination mit anderen Medien, hauptsächlich mit dem Fotokopierer. |mehr ...
Lichtdruck
auch Phototypie, Collotypie, Albertotypie, bezeichnet als Edeldruckverfahren.
Die große Zeit des Lichtdrucks ist, ähnlich wie die vieler anderer Druckverfahren, seit der breiten Einführung des Offsetdrucks vorbei. Weltweit existieren noch 3 Lichtdruckereien: Jeweils eine in Leipzig, Kyoto und Florenz.
Die Blütezeit des Lichtdrucks ist nach seiner Vervollkommnung um das Jahr 1900 angesiedelt. Neben der (farbigen) Lithografie kannte man vor allem zur Illustration von Büchern oder kleinauflagigen Drucken wie Ansichts-, Gedenk- oder Postkarten noch keine anderen Verfahren, die Zeichnungen, Gemälde oder Fotografien in vergleichbarer Qualität wiedergaben. |mehr ...
Malstock
Der Malstock, auch Malstab, ist ein Stab mit einem weichen mit Leder oder Leinen ummantelten Kopf. Dieser dient als Handauflage beim Malen an einer nassen Fläche oder auf großen Formaten. |mehr ...
Mandala
Das Wort Mandala kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Kreis, Kreisbild als auch Zentrum und bezeichnet ein kreisförmiges oder quadratisches symbolisches Gebilde mit einem Zentrum, das ursprünglich im religiösen Kontext verwendet wurde.
Das Mandala symbolisiert die Ganzheit und ist ein Modell für die Struktur des Lebens. Mandalas werden oft als Meditationshilfe eingesetzt, weil sie eine stark zentrierende Wirkung haben. |mehr ...
Manierismus
Allgemein ist der Manierismus gekennzeichnet durch eine Abkehr von den harmonischen und ausgewogenen Kompositionen der Hochrenaissance in einer Zeit des Umbruchs, die zu einer gesuchten, gezierten, kapriziösen und spannungsgeladenen Manier führte, deren allegorische und enigmatische Darstellungen nur von eingeweihten Kennern aristokratischer Kreise verstanden werden sollten. In der Bildhauerei ist die Figura Serpentinata (siehe Giambolognas "Raub der Sabinerin" in Florenz) charakteristisch für den Manierismus. |mehr ...
Mezzotinto
Die Schabtechnik, auch Mezzotinto oder Schwarzkunst genannt, ist ein Tiefdruckverfahren, das 1642 in Holland von dem Deutschen Ludwig von Siegen entwickelt wurde.
Bei der Schabtechnik wird die geglättete Kupferplatte mit einem gezähnten Wiegemesser oder mit dem Kornroller (Roulette), einem mit Zähnen besetzten Rädchen oder einer Kugel (Moulette) durch Eindrücken kleiner Vertiefungen vollständig aufgeraut, bis die Platte mit einem dichten, völlig gleichmäßigen Raster bedeckt ist. |mehr ...
Naive Kunst
Naive Kunst ist eine Sammelbezeichnung für künstlerische Arbeiten von Autodidakten, vorwiegend in der Malerei, mit betont einfacher, unbekümmerter, phantasievoller Wahl der Bildmotive. Die Art der Darstellung ist ebenfalls oft einfach, beispielsweise ohne Schattenwürfe, mit vereinfachter Darstellung der Lebewesen und Gegenstände. Die Werke stellen oft die persönlichen Wunschträume der Urheber dar. |mehr ...
Plastik
Früher wurde in der Kunst mit dem Begriff "Plastik" oder franz. "Plastique" ganz allgemein ein dreidimensionales Bildwerk, welches vom Künstler geschaffen wurde, bezeichnete. In der heutigen Zeit versteht man unter dem Wort Plastik nur, was aufgebaut und geformt wird und unterscheidet die Begrifflichkeit somit von der Skulptur, die zustande kommt, indem Material abgetragen wird. |mehr ...Pseudo-Solarisation
Wie bei der Solarisation als fotografischer Effekt wird bei der Pseudo-Solarisation (eigentlich: Sabattier-Effekt) die Empfindlichkeit von fotografischen Filmen zur Verfremdung von fotografischen Bildern ausgenutzt. Sie ist ein Laborverfahren der Fotografie, bei welchem ein Bild erzeugt wird, welches teils negativ und teils positiv aussieht. Angewandt auf Fotopapier entsteht ein Unikat, da dieser Effekt nicht reproduzierbar ist.Radierung
Die Radierung ist ein grafisches Tiefdruckverfahren der künstlerischen Druckgrafik. Man unterscheidet zwischen der Kaltnadelradierung (hier wird die Zeichnung mit der Nadel eingekratzt) und der Ätzradierung. Die so entstandenen Vertiefungen können jetzt die Druckfarbe aufnehmen wenn man die gesamte Platte einfärbt und mit einem Lappen oder ähnlichem die auf der glatten, unverletzten Oberfläche stehende Farbe wieder abwischt.|mehr ...
Sgraffito
Diese Technik zählt zu den Stucktechniken findet aber auch Verwendung in der Fresko- und Dekorationsmalerei. Eigentlich ist sie jedoch eher eine Kratz- und keine Maltechnik (sgraffiare ital. = kratzen). In Italien kennt man Sgrafiti seit der Renaissance. In Deutschland stammen die ältesten Arbeiten aus dem 13. Jahrhundert. Bildträger ist ein frischer Kalkputzgrund der auch mit licht- und kalkbeständigen Pigmenten gefärbt sein kann. Hierrauf wird nass in nass eine zweite evntuell ebenfalls gefärbte Kalkputzschicht aufgetragen und geglättet. Hieraus werden dann Flächen oder Linien heraus gekratzt. |mehr ...
Simultankontrast
Simultankontrast ist eine von bestimmten primären Pigmentpaaren gleichzeitig (simultan) ausgelöste Kontraststeigerung der empfundenen Farbintensität. Die Farbwirkung nebeneinandergesetzter ungemischter Pigmente ist also stärker als die Farbe der einzeln dargebotenen oder gar gemischten Pigmente. Physikalisch identische Reizursachen können in Abhängigkeit vom Kontext unterschiedliche Wahrnehmungen auslösen. |mehr ...
Surrealismus
Der Surrealismus war eine Bewegung in der Literatur und der bildenden Kunst, die in der Nachfolge von Dada um 1920 in Paris entstand. Ziel war es, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten auszuloten und den durch die menschliche Logik begrenzten Erfahrungsbereich durch das phantastische und Absurde zu erweitern. |mehr ...Symbolismus
Der Symbolismus bezeichnet eine Kunstströmung der Malerei und Bildhauerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts, seine Hochphase fällt in die Zeit zwischen ca. 1880 und 1910. Der Symbolismus wandte sich sowohl gegen die niedere Detailtreue des Naturalismus als auch gegen die verklärte Schwärmerei der Romantik. Er sieht die Welt und deren Aspekte nur als Symbole einer tieferen Wirklichkeit, und die Kunst als Mittlerin zwischen diesen Ebenen.|mehr ...
Tachismus
Der Tachismus (von französisch la tache = Farbfleck) ist eine Richtung des Informel (oder informellen Kunst) in der abstrakten Malerei, die in den 1940er Jahren in Paris entstand und bis etwa 1960 aktiv war. Der Begriff wurde vom französischen Kunstkritiker Pierre Guéguen geprägt, der die Werke abfällig tachisme (deutsch Fleckwerk) bezeichnete. |mehr ...Tempera
Mit Tempera (von lat. temperare – mäßigen, mischen) werden Farben bezeichnet, deren Pigmente mit einem Bindemittel aus einer Wasser-Öl-Emulsion gebunden werden. Als wässrigen Anteil der Emulsion können Temperafarben auch Leime enthalten.
Echte Temperafarben sind als fertige Tubenfarben selten im Handel, da sie sehr leicht verderben und nur unter starkem Einsatz von Konservierungsmitteln begrenzt haltbar gemacht werden können; das gilt besonders für Kasein-Tempera. Im Normalfall stellt man sich deshalb die Farben aus Pigmenten und einer Emulsion selbst her.
Leimgebundene Farben ohne Ölanteil werden auch fälschlich als Tempera bezeichnet, der korrekte Begriff für diese Farben ist jedoch Gouache (von italienisch guazzo - Wasserpfütze).|mehr ...
Trompe l'œil
Ein Trompe l'œil, französisch, "trügerischer Schein", "Augentäuschung", ist ein illusionistisches Gemälde, das mittels geschickter perspektivischer Darstellung eine nicht vorhandene Räumlichkeit vortäuscht. So werden insbesondere auch Wand- und Deckenmalereien, die mit perspektivischen Mitteln eine scheinbare Vergrößerung der jeweiligen Architektur und einen Ausblick auf Phantasielandschaften erzeugen, Trompe-l’œils genannt. |mehr ...
Untermalung
Als Untermalung bezeichnet man in der Bildenden Kunst eine Maltechnik, bei der das Gemälde erst durch weitere, noch aufzutragende Farbschichten die beabsichtigte Wirkung erhält. Die Untermalung kann dabei sowohl als neutraler Grundton aufgetragen werden oder sie kann bereits malerisch gestaltend ausgeführt werden. |mehr ...
Vignette
Das Wort Vignette (frz. „Randverzierung“, „Abzeichen“; von vigne „Weinrebe“) bezeichnet ursprünglich eine Kennzeichnung der Rebsorte am Rand eines Weinbergs, beziehungsweise das Etikett einer Weinflasche. Später als Randverzierung im Druckwesen übertragen. Inzwischen wird das Wort meist synonym für Aufkleber oder Siegel gebraucht. |mehr ...
Wachsausschmelzverfahren
Das Wachsausschmelzverfahren ist ein Formverfahren für den Metall- und Glasguss. Es werden meist einteilige Formen hergestellt. Die Modelle werden meist aus Wachs, seit einigen Jahren zunehmend auch aus Kunststoffen hergestellt. Im Verlauf des Verfahrens wird sowohl das Modell als auch die Form zerstört. Daher wird es auch als Verfahren mit verlorenem Modell bezeichnet, gelegentlich auch als Verfahren mit verlorener Form. Da aber noch andere, gänzlich verschiedene Formverfahren mit verlorener Form existieren, sollte letztere Bezeichnung vermieden werden. |mehr ...
Wachsmalerei
Als Wachsmalerei bezeichnet man die Benutzung des Wachses als Bindemittel der Farben oder bloß als Befestigungsmittel nach bereits geschehenem Auftrag derselben, während das inzwischen synonym gebrauchte Wort Enkaustik eigentlich das Einschmelzen des Wachses in die Fläche des Bildes mittels eines heißen Eisens bezeichnet. |mehr ...